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DAS LAUFEN MIT DEM TREND – INDIVIDUALITÄT ALS SCHEIN 
Kontroversen der gegenwärtigen Modekultur

THE RUNNING WITH THE TREND
– INDIVIDUALITY AS A SPARKLE-
controversies of contemporary fashion culture
20.01.2017 
19:00UHR
Literaturforum im Brecht-Haus
Chauseestraße 125, 10115 Berlin


Mode als Medium der Selbstbeschreibung entsteht laut der Autorin Barbara Kurtz in gesellschaftlichen Räumen der zunehmenden Individualisierung. Während einerseits  Bekleidung als Transformation des Selbst erkannt wird, dient sie anderseits zur beinahe schicksalhaften Kennzeichnung im vorherrschenden Gesellschaftssystem. Die Designvielfalt von Bekleidung scheint unendliche Möglichkeiten zu bieten. Der Konsument_in verliert sich in der großen Vielfalt, sodass sich seine eigene Identität nicht mehr eindeutig mit Hilfe der Bekleidung ausdrücken lässt und die Selbstbeschreibung misslingt. Gleichzeitig ist zu hinterfragen, ob Mode in der Postwachstumsökonomie überhaupt noch einen Teil zur Befriedigung der Individualbedürfnisse nach der Maslowschen Bedürfnishierarchie beiträgt, oder ob der heutige Trend der Individualisierung lediglich eine Momentaufnahme ist. Kurzfristiges Denken hatte noch nie Potential. Wie flexibel ist Identität? Haben wir uns als Individuen mit dem Einheitslook abgefunden? In welchen Medien drücken wir dann unsere Identität aus? Ist es überhaupt möglich  Massenmarkt und Individualität zu verbinden? Wie reagiert die Bekleidungswirtschaft auf das Individualbedürfnis? Welche Möglichkeiten der Mass Customization sind industriell umsetzbar? Ist eine kontinuierliche Identität im ständigen Wandel der Mode überhaupt möglich? 
Diese und andere Fragen sollen im Rahmen der Gesprächsrunde diskutiert werden.

Aus aktuellem Anlass, dem Launching unserer Crowdfunding Kampagne (www.startnext.com/noetia-data-design), wird es möglich sein, das NOETIA Team an diesem Abend kennenzulernen.
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Prof. Oliver MacConnell 
(Fehl und Tadel – Die Stilkritik bei radioeins // Professor und Geschäftsführer der FASHION PRACTICE ACADEMY BERLIN)
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Barbara Kurtz 
(Autorin des Buches “Mode und Identität – Transformationen des Selbst und seines vestimentären Ausdrucks
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Prof. Dr. Ingeborg Harms 
(Modejournalistin bei “Vogue” oder “Vanity Fair”, Professorin für Designtheorie mit Schwerpunkt Mode an der UdK Berlin)
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Lena Loosen 
(Geschftsführerin bei MICHALSKY // www.michalsky.com)
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MODERATION:
Volker Ißbrücker
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Der Tod des Modedesigns- Kontroversen der gegenwärtigen Modekultur

The death of Fashion design- controversies of contemporary fashion culture
01.07.2016
19:00UHR
Literaturforum im Brecht-Haus
Chauseestraße 125, 10115 Berlin
Die eigentlichen Innovationen in der Mode finden laut der Kulturwissenschaftlerin Alicia Kühl nicht mehr in der Mode selbst, sondern zunehmend in ihrer Inszenierung statt. Das Branding rückt demnach immer mehr in den Vordergrund – nicht die Mode muss gefallen, sondern das Erlebte muss überzeugen. Die Shows werden immer exzentrischer und kostspieliger. Der Modedesigner wird zum Marketingstrategen und Regisseur.
Stirbt also das gestalterische Moment im Modedesign? Welche Wege gibt es aus dem Dilemma? Wo liegen ernsthafte Alternativen? Welche Einflüsse haben Konsumenten, Medien, Prominente, Journalisten und Blogger?

Berlin hat mit seiner kreativen Szene, der großen Zahl an Modedesignstudenten und gut ausgebildeten Handwerkern ein hohes Potential für Innovationen. Welche wirtschaftliche Bedeutung hat die Modeindustrie tatsächlich für die Stadt und was kann sie für eine nachhaltige Förderung dieses Zweiges tun, um international an vorderster Front mitwirken zu können? Diese und andere Fragen sollen im Rahmen der Gesprächsrunde diskutiert werden.
Unsere Podiumsdiskussionen greifen aktuelle theoretische und philosophische Themen auf. Sie fördern und intensivieren den Austausch zwischen den kreativen Köpfen der Kunst-, Design- und Fashionszene. Durch unsere Dialoge werden Veränderungen angeregt und das Netzwerken angetrieben. Die Podiumsdiskussionen eröffnen neue Möglichkeiten, ein Um- und Querdenken sowie erweitern den Blick für neue Wege. Wir befassen uns in unseren Diskussionen nicht nur mit Inhalten, welche auf Design, sondern auch auf Business, Globalisierung, Technologie, Entertainment, Kultur, Kunst und Wissenschaft bezogen sind. Die Ansatzpunkte unserer exklusiven Veranstaltungen sind es Wert geteilt zu werden, um in der Gesellschaft für Anregungen und Aufmerksamkeit zu sorgen. Das Teilnehmerspektrum reicht von Designern, Künstlern, Models und Fotografen bis hin zu Wissenschaflern über Unternehmen und Aktivisten.
Wer an einem Symposium teilnehmen möchte, wird von uns angesprochen oder kann sich um eine Einladung bewerben.
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Prof. Dr. Phil. Petra Leutner  
(Professur für Modetheorie und Ästhetik, AMD Hamburg)
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Sevil Uguz 
(LNFA-Concept Store)
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Thomas Hanisch 
(Designer)
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Elisabeth Hautmann 
(Designerin- Ille von Rott)
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